Oldtimer Einlagerung für den Winter

Warum es wichtig ist den Oldtimer auf die Einlagerung in der Winterpause vorzubereiten.

Vorsorge ist besser als Nachsorge: damit das Wiederbeleben des Oldtimers im Frühjahr nicht zum bösen Erwachen wird, gibt es einfache Dinge, die bei der Oldtimer Einlagerung im Herbst zu berücksichtigen sind. Folgende Baugruppen des Oldtimers werden am stärksten im Zuge der monatelangen Standzeit im Winter in Mitleidenschaft gezogen: Lack & Karosserie, die Reifen, die elektrische Anlage und das Kraftstoffsystem. 

Lack & Karosserie 

Für jeden Auto-Liebhaber ist dieser Punkt eigentlich selbstverständlich: der Wagen wird  natürlich tip-top sauber in die Garage gestellt! Auf einem sauberen Lack hinterlässt eine Fahrzeugabdeckhaube, zum Schutz vor Staub, keine Kratzer. Zur gründlichen Autowäsche gehört hierbei nicht nur die lackierte Außenhaut, sondern auch die Radhäuser. Dicker Schmutz in den Kanten und Sicken kann hier Feuchtigkeit speichern und Korrosion zur Folge haben. 

Um die Karosserie optimal zu schützen ist auch der Ort der Oldtimer Einlagerung von zentraler Bedeutung. Das Fahrzeug muss trocken und gut durchlüftet abgestellt werden. Auch ist es ratsam das Fahrzeug in regelmäßigen Abständen zu öffnen und die Luft im Fahrzeuginneren zu tauschen. Feuchte Tiefgaragen können binnen kurzer Zeit kostspielige Schäden durch Rost an der Karosserie oder Schimmelbildung im Bereich des Interieurs hervorrufen. 

Reifen 

Die Reifen stehen sich eckig. Dies ist nicht nur so daher gesagt, sondern tatsächlich Realität. Je älter der Reifen, umso stärker sind die Verformungen bei längerer Standzeit zu beobachten. Das wohl einfachste Mittel, damit die Reifen auch während der Oldtimer Einlagerung ihre Rundungen behalten, ist, den Reifendruck auf rund vier bar zu erhöhen. Vor dem Antritt der ersten Fahrt ist dieser selbstverständlich wieder auf den fahrzeugspezifisch empfohlenen Reifendruck zu verringern. Daneben gibt es noch die Alternative, den Wagen auf eigens dafür konzipierte Gummimatten abzustellen. Ziele dieser Gummimatten ist es, dass sich das Fahrzeuggewicht durch Rundungen  der Matte und das nachgebende Material auf eine breitere Fläche des Reifens verteilt und so die hohe Punktbelastung, die zur Verformung führt, verringert wird. Die dritte Alternative um die Reifen zu schonen ist das Fahrzeug aufzubocken. Dies ist die wohl anspruchsvollste Variante, da hierfür die entsprechenden Fahrzeugböcke vorhanden sein müssen. Auch muss hierbei natürlich penibel darauf geachtet werden, dass diese korrekt unter dem Fahrzeug positioniert werden und keinen Schaden am Unterboden anrichten. Viele historische Fahrzeuge haben extra für Wagenheber gekennzeichnete Auflageflächen im Unterboden, bei manchen ist die Suche eines geeigneten Punktes für den Wagenheber jedoch eine kleine Herausforderung. Wir empfehlen der Einfachheit halber deshalb die Varianten eins oder zwei.

Elektrische Anlage 

Die wohl einfachste Methode, um die Fahrzeugbatterie im Winter während der Oldtimer Einlagerung zu schonen, ist selbstverständlich das abklemmen der Batterie. Dies kann konventionell durch die Demontage einer der beiden Pole geschehen oder durch einen eigens hierfür montierten Batteriepoltrenner. Der einfachen Handhabung halber empfehlen wir die letztere Variante. 

Die Batterie abzuklemmen ist für Fahrzeuge aus den Baujahren bis in die 80er Jahre die wohl einfachste und effizienteste Möglichkeit, um die Fahrzeugbatterie zu schonen. Bei Oldtimern jüngerer Baujahre, sowie Youngtimer ist das abklemmen der Batterie jedoch meist mit Komplikationen verbunden. Elektrische Wegfahrsperren, Alarmanlagen, Zentralverriegelungen und andere Systeme funktionieren natürlich nicht ohne die 12V Bordspannung. Auch besteht bei Fahrzeugen ab den 90er Jahren die Möglichkeit, dass sich viele Einstellungen, wie Radio Codierung, Uhrzeit und vieles mehr, bei abgeklemmter Batterie verstellen. Wer also bei seinem Old- und Youngtimer beispielsweise nicht auf die funktionierende Alarmanlage verzichten möchte, ist gut damit beraten das Fahrzeug an ein Batterieerhaltungsgerät anzuschließen. Diese intelligenten Batterieladegeräte trainieren die Fahrzeugbatterie durch stetiges auf- und entladen in der Zeit der Einlagerung. 

Kraftstoffsystem 

Eines der kostspieligsten Resultate einer schlecht durchgeführten Oldtimer Einlagerung über den Winter sind Standschäden im Kraftstoffsystem. Zum Kraftstoffsystem zählen im engeren Sinne neben dem Tank, dem Kraftstofffilter, den Kraftstoffleitungen auch Vergaser bzw. Einspritzsysteme. Die tadellose Funktion dieser Baugruppen ist Grundvorraussetzung für Fahrspass ohne Frust im nächsten Frühjahr.

Bei den Standschäden im Kraftstoffsystem unterscheiden wir zwischen zwei verschiedenen Problemkreisen: zum einen der Korrosion und zum anderen der Alterung des Kraftstoffs und der daraus resultierenden Folgen. Viele Oldtimer haben Kraftstofftanks aus Blech und sind deshalb besonders anfällig für Rostschäden im Bereich des Kraftstoffsystems. Youngtimer haben zum Teil schon Kunststofftanks und sind deshalb im Bereich des Kraftstofftanks weniger anfällig für Rost, haben dafür jedoch umso mehr mit den Alterungsprodukten des Kraftstoffs zu kämpfen. 

DR. REY’S Rust Buster ist der Kraftstoffstabilisator mit Mehrkomponenten Rostschutz

Rost im Kraftstoffsystem 

Rost bedarf als Korrosionsprodukt von Eisen oder Stahl unter anderem die Gegenwart von Wasser. Spannend ist nun die Frage: wie kommt überhaupt Wasser in meinen Kraftstofftank? Ein Tank „atmet“ immer, je nach Füllstand mehr oder weniger, einfach dadurch, dass jede Änderung der Außentemperatur oder -druckes ein Zusammenziehen oder eine Ausdehnung der Luft im Tank oberhalb des Flüssigkeitsspiegels bewirkt.

Je nach Feuchte der in den Tank angesaugten Luft kondensiert Wasser. Ein Teil dieses Wassers kann im Kraftstoff gelöst werden, bei zu großer Menge fällt es aus und lagert an der tiefsten Stelle des Tanks. So können 3 Phasen unterschieden werden:

  1. Ausgefallenes Wasser am Tankboden
  2. Wasser im Kraftstoff
  3. Wasser an den Tankwänden oberhalb des Flüssigkeitsspiegels.

Daher tritt bei Stahltanks Korrosion und damit Rost auf. 

Wie halte ich die Bildung von Wasser im Tank und damit das Entstehen von Rost möglichst gering? Ganz einfach dadurch, dass der Oldtimer immer vollgetankt eingelagert wird. Dadurch ist das Volumen der Luft im Tank gering, womit weniger Wasser kondensieren kann. 

Ganz vermieden werden kann Rost im Kraftstofftank während der Oldtimer Einlagerung hierdurch jedoch nicht.

Für einen vollumfassenden Korrosionsschutz bedarf es eines Kraftstoffstabilisators mit Rostschutzkomponente, wie etwa Dr. Rey’s Rust Buster. Dieses Kraftstoffadditiv wirkt sowohl in der Wasserphase, als auch im Kraftstoff und der Luft oberhalb des Flüssigkeitspegels im Tank – wir sprechen hier vom 3-Phasen Korrossionsschutz. Das bedeutet, dass Teile des Rust Buster nach Zugabe zu dem Kraftstoff in die Wasser- wie in die Luftphase wechseln. Der Rest verbleibt im Kraftstoff. Alle Komponenten  des Additivs „lieben“ nackte Stahlflächen, sie lagern sich also an, d.h. sie „lackieren“ die Oberfläche und trennen somit Wasser und Stahl. Perfekt!

Probleme mit Alterungsprodukten des Kraftstoffes 

Neben Korrosion können einem auch die Kraftstoffalterung und die daraus resultierenden Alterungsprodukte den Saisonstart im Frühling vermiesen. Hier stellt sich die Frage: Kann Öl bzw. Benzin überhaupt altern und wenn ja, warum? 

Öl kann nicht altern, es ist schon mehrere Millionen Jahre alt, so heißt es landläufig.

Stimmt, bzw. stimmt nur zum Teil. Das Erdöl (Rohöl) ist uralt, ja, aber es existiert dabei immer unter Sauerstoff-Abschluss, genauso wie auch das spätere aus ihm gewonnene Fertigprodukt Benzin. Wenn Kraftstoff z.B. Benzin jedoch mit Sauerstoff in Berührung kommt, dann erfolgt vereinfacht ausgedrückt, über im Kraftstoff gelösten Sauerstoff (je wärmer, desto größer die gelöste Menge) eine Brückenbildung, eine Polymerisation – so lange, bis das sich bildende Konstrukt so groß und schwer ist, dass es im Kraftstoff nicht mehr gelöst bzw. gehalten werden kann und schließlich ausfällt. Diese ausfällenden Rückstände wirken wie Klebstoffe. Die Folge: Schwimmernadeln, Düsen, ob Vergaser- oder Einspritzdüsen, verkleben oder sie werden blockiert. 

Um die Alterung des Benzins während der Oldtimer Einlagerung zu hemmen muss ein Additiv Komponenten besitzen, die genau dort wirken, wo im Kraftstoff Sauerstoff eine Brücke zwischen zwei Benzinmolekülen bauen möchte. Unsere Anti-Alterungskomponente agiert dort, wo diese Gefahr droht und blockiert die Andockstelle. Es können sich also keine zu großen Teilchen bilden und somit fällen diese auch nicht aus. 

Um sowohl dem Rost als auch der Kraftstoffalterung optimal entgegen zu treten empfehlen wir bei der Einlagerung des Fahrzeuges in den vollen Tank einen Kraftstoffstabilisator zu geben. Dr. Rey’s Rust Buster ist dabei mehr als nur ein Korrosionsschutzadditiv, es ist ein Mehrkomponentensystem und wirkt somit Rost und Alterungsprodukten entgegen. 

Auch gegen bereits gebildete Alterungsprodukte im Kraftstoff wirkt Dr. Rey’s Rust Buster effektiv. Es verhindert das Absetzen und Verkleben der Ausfällungsprodukte, indem es diese wieder im Kraftstoff löst und somit unschädlich macht. Bewirkt wird dies durch hochmoderne Komponenten – vereinfacht gesagt öllösliche ,,Waschmittel’’ -, welche in Dr. Rey’s Rust Buster enthalten sind. 

DR. REY’S Injector Protector Kraftstoffsystemreiniger – perfekt um bei der Wiederinbetriebnahme im Frühjahr das Einspritzsystem von Verunreinigungen zu befreien.

Wiederinbetriebnahme im Frühjahr

Sobald der Frühlingsregen das letzte bisschen Streusalz von den Straßen gewaschen hat und die Temperaturen wieder dauerhaft in den zweistelligen Bereich klettern steht die Wiederinbetriebnahme des Oldtimers an!

Hierbei ist das Fahrzeug vor Fahrtantritt immer ausgiebig zu prüfen. Dazu gehört neben dem richtigen Reifendruck und der korrekte Stand aller Flüssigkeiten auch die Beleuchtung.

Die ersten Kilometer der Oldtimer-Saison sollten immer mit Bedacht gefahren werden. Ausgiebiges Warmfahren und das Beobachten aller Bordinstrumente sind geboten. Dr. Rey’s empfiehlt am Ende der ersten Tankfüllung der Saison mit dem Dr. Rey’s Injector Protector das Kraftstoffsystem zu reinigen und neuen Schmutzablagerungen vorzubeugen.

Die DR. REY’S 10 Punkte Checkliste für die erfolgreiche Oldtimereinladung

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert